Archiv für Februar 2012

Dankbarkeit – der Schlüssel zur Zufriedenheit

Montag, 20. Februar 2012

2011 – 2012
Meinen Blog habe ich im letzten, recht turbulenten Jahr 2011 ein wenig vernachlässigt – hier nun ein kurzer Bericht über einige der besonderen Höhepunkte.

Auf diesem Weg bedanke ich mich herzlich bei meinen treuen Freunden und Lesern für die liebenswerten Gedanken, Gebete und Worte, die mich auf meinen inneren und äußeren Reisen begleiten.

Nachdem ich Ende Jan. 2011 von meiner 2. Weltreise zurück kam, bin ich zunächst in mein ‘altes’ Leben eingetaucht. Die Begleitung der behinderten oder wie es in der Amtssprache heisst “mobilitätseingeschränkten” Menschen, hat mir viel Freude bereitet, mich mit großer Dankbarkeit erfüllt.

Dankbar bin ich für mein wunder-volles, selbstbestimmtes Leben, dankbar für die zwei erlebnisreichen Jahre, in denen ich um die Welt gereist bin.

Dankbar denke ich zurück an all die liebenswerten Menschen, die mich ein Stück meines Weges begleitet haben oder immer noch im Kontakt sind. Mein Leben ist bunt und reich geworden durch die unterschiedlichen Erlebnisse und Erfahrungen.

Im Frühjahr kam das Buch “Kriegskinder” zu mir. Das Thema fesselte mich, ich las verschiedene Bücher von Zeitzeugen und in mir erwachte der Wunsch, in die Heimat meines Vaters zu fahren – eine Reise in die Vergangenheit, in das ehemalige Westpreußen. Große Sehnsucht, mehr über das Leben meines Vaters zu erfahren, der als junger Soldat seine Heimat verlassen musste, um in einen aussichtslosen Krieg zu ziehen. Als er 1948 aus der Gefangenschaft entlassen wurde, war seine Heimat für immer verloren. Erst heute erfasse ich, welche ungeheure Trauer und Verlust dies für ihn und seine Familie bedeutet haben musste. Wie glücklich macht es mich, dass ich heute die Gelegenheit habe, in Freiheit durch das heutige Polen zu reisen.

Ende August stand ein beglückendes Ereignis an. Mit lieben Freunden durfte ich eine Traumhochzeit in Südafrika feiern. Die Tage waren geprägt von Glück und tiefer Liebe, spannender Safaris, aufregender Begegnungen mit den “Big Five” in freier Wildnis.

Anschließend verbrachte ich 10 Tage im Kloster Mariannhill, begleitete meine Freundin Agnes bei ihrer Missionsarbeit.

Nachdem ich den wunderbaren Herbst mit sommerlichen Temperaturen voll genossen, meine letzten Tomaten geerntet hatte, wurde es Zeit, dem kalten Winter zu entfliehen. Anfang Dezember flog ich nach Bangkok, dann weiter nach Krabi und entdeckte eine vom Tourismus noch recht unberührte Insel, wo ich einige Wochen Sonne, Sand und Meer, köstliches Essen und entspannende Massagen genossen habe.

Das Jahr 2012 habe ich als eine der Ersten in Sydney begrüßt, ein Wiedersehen mit lieben Freunden gefeiert.

Momentan reise ich durch Neuseeland, auch hier besuche ich Freunde, arbeite wieder eine Weile im Austausch für Bett und Essen, was hier zu einer festen Einrichtung geworden ist. Ich habe hier den ‘Kiwi-Lebensstil’ kennen gelernt, neue Freunde gewonnen und vertrauensvolle Gastfreundschaft erfahren.